Gaming Allgemein, Computer

Neues Spiel, neuer Client ?

Wenn ich ein Multiplayerspiel sehe, dass mich reizt, ist meistens mein erster Gedanke : “Oh Nein, bitte nicht noch einen Spielclient !”. Denn ich bin mit einer langsamen Internetverbindung geschlagen und möchte nicht jeden einzelnen Clienten ins Startup legen und mich so beim herauffahren fast von Programmen erschlagen lassen, noch möchte ich jeden Tag nach Patches für alle meine Spiele googlen und so bleibt meistens die unliebsame Überraschung des ungeupdateten Spiels, was meistens dafür sorgt das ich die Lust dauerhaft auf das Spiel verliere.

Doch zum Glück ist nicht alles schlecht daran das jeder Publisher seine eigene Version eines Spielclienten auf den Markt schmeißt. Darum werde ich an dieser Stelle das für und wieder abwiegen sowie meine persönliche Meinung zum besten geben.

Der Gameclient schlechthin : Steam Quelle :http://www.mobipicker.com/wp-content/uploads/2016/11/jax-21.jpg

Zunächst natürlich das auffällige Negative.

Denn wie schon in der Einleitung angemerkt, sorgt die Clientflut nicht gerade für Übersicht in der Spielesammlung sorgt, leuchtet ein. Doch auch die Performance leidet, wenn ich im Hintergrund 20 Clients mit unendlich vielen Services am laufen habe, die auch nicht alle unbedingt perfekt programmiert sind und so gerne mal wertvolle Ressourcen fressen. Außerdem wird die Wartung vom System nicht gerade leichter wenn die Spiele in vielen verschieden Ordnern liegen und auf verschiedene Arten verwaltet und z.B. verschoben werden. Und zu guter letzt natürlich noch der wichtigste Punkt : Masse ist nicht gleich Klasse ! Die Zeit die ich im Kampf mit drittklassigen Updateprogrammen verbracht habe würde mittlerweile vermutlich reichen um ein paar nette Spiele durchzuspielen.

Auf der anderen Seite gibt es auch einige Vorteile in der großen Diversität.

Denn Serverprobleme treffen in der Regel nur einen Service und durch die Pluralität der Dienste gibt es eigentlich nie Momente in denen kein Server mehr erreichbar ist. Außerdem gibt es in jedem größerem Client auch spezielle Sales und Bundles, die oft spezielle Aktionen bieten und gerade kleinere Entwickler können sich durch Inclient Käufe die Keys ersetzen gegen Betrug oder Abzocke besser schützen und so Sachen anbieten die sonst nicht möglich wären. Und auch getrennte Freundeslisten sind öfters praktisch, da ich so einen guten Überblick behalte wer wo was mit mir spielt, statt einfach 150 Freunde zu haben die zum Überfluss auch noch oft genug ihre Namen ändern. Und das aller wichtigste ist und bleibt aber ganz klar der Wettbewerb und die Innovationen die nur durch verschiedene Anbieter hervorgerufen werden können und dafür sorgen das Anbieter nicht auf der faulen Haut liegen sondern kontinuierlich daran arbeiten noch besser zu werden.

Ein schönes Beispiel für positive Neuerungen : Das EA “aufs Haus” Programm Quelle : http://cdn.makeuseof.com/wp-content/uploads/2016/04/on_the_house.png?x73577

Deshalb finde ich, dass viele Clients ok sind, solange sie gut gemacht sind, weshalb sich auch manche Publisher noch einmal überlegen sollten ob sie wirklich ihren eigenen Clienten brauchen und wenn sie einen anbieten, dann sollte er auf jeden Fall einen Ressourcen sparenden Updater und ein funktionierendes Invitesystem für die Spiele bieten. Ansonsten macht man sich im Endeffekt mehr Feinde als Freunde und verliert Kunden die man eigentlich binden wollte.

 

In diesem Sinne,

Qualitative Grüße von eurem

#Colgodoya

Quelle Titelbild :”img.memesuper.com/f6a8600fb0d5a0305102bf1aa1d07c12_pepperidge-farm-remembers-meme-uplay-memes_490-490.jpeg”

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