Warframe

Hallo Leute, lange ist es her seit meinem letzten Artikel, der Arbeit sei dank!

Heute widmen wir uns einem Spiel, welches ich die letzten Tage zwecks einer genaueren Betrachtung einige Stunden gespielt habe: Warframe.

Warframe ist ein CoOp Ego Shooter (third person). Solositzungen sowie Gruppensitzungen mit bis zu 4 Leuten ist hierbei möglich, wenn man Lust hat, kann man auch gegeneinander Spielen. Auch hier wieder als Gruppe oder solo.
Hintergrund ist ein SciFi Szenario in der die Tenno (Die Spielerfraktion), versuchen das besiedelte Sonnensystem von Chaos und Gewalt zu befreien. Als Gegenspieler sind die NPC Fraktionen Grineer, Corpus sowie der Mutanten Fraktion Infested anzutreffen.

Interessant an der ganzen Sache ist, dass man als Tenno zwischen urzeitlichen und modernen Waffen wechseln kann, ob mit Bögen, Kunais oder Maschingewehren, sogar mit der Magie kann man sich in die Schlacht stürzen. Es hat schon etwas ungeheuer cooles im Sprung einem ekligen Mutanten einen Pfeil in den Kopf zu jagen, während die Mitspieler wild in der Gegend herum ballern.

 

 

Wild ist in diesem Spiel vieles: Es spritzt ordentlich Blut, es Fliegen Gliedmaßen herum und man schaltet ohne weiteres eine ganze Armee im Alleingang aus. Schleichend und unauffällig oder um sich schlagend wie ein Verrückter, dass liegt in eurer Hand.Der Spielspaß ist somit eindeutig gegeben und auch grafisch kann das Spiel punkten.

Anfangs wird man allerdings ziemlich erschlagen von all den Möglichkeiten: So muss man z.B. Ressourcen sammeln um neue Warframes zu erstellen, die sich im Aussehen und den Fähigkeiten stark unterscheiden. Man kann Mods finden, die es erlauben Waffen, Rüstungen und Schilde zu verbessern usw. Da das Spiel Free to play ist, kommt man nur sehr langsam an neue Items. Das man Echtgeld investiert, lieg hierbei natürlich stark im Interesse der Entwickler und das merkt man leider auch stellenweise sehr stark.

Wenn man sich also stundenlang durch die offenen, weitestgehend frei begehbaren Maps geschlagen hat und genug Ressourcen gesammelt hat, dann kann man sich mit Hilfe einer Blaupause (einer Art Anleitung) ein neuen Warframe erstellen oder sogar neue Waffen.

Letzten Endes gefällt mir das Spiel jedoch nicht, da ich zu viel Zeit benötige um neue Gegenstände frei zu schalten und auch die Maps alle ähnlich aussehen. Man macht jeden Tag das gleiche und auch die hilfsbereite und freundliche Community hat daran leider nichts geändert. Mir fehlte bereits nach wenigen Stunden die Motivation weiter zu spielen, es besteht für mich schlichtweg nicht der Anreiz das zu tun. Denn was bringt es mir, dass was ich zuvor getan habe (Gegner auszuschalten) wieder zu tun, diesmal aber mit einem anderen Warframe?

Ich muss dazu sagen, dass mir auch andere Spiele nicht gefallen haben, die auf solche eine Mechanik des „grindens“ zurückgreifen. Als Beispiel kann ich hier Knight of the Fallen Empire anbringen: Zuviel Zeit geht verloren um Dinge Bauen zu können und zu viele monotone Missionen werden dafür vorausgesetzt.
Wenn man bereit dazu ist, viel Zeit oder auch Echtgeld zu investieren, dann mag dieses Spiel viel Freude bringen, mir allerdings gefällt dieses Prinzip nicht.
Wer allerdings auf solche Titel steht und sich viel Zeit nehmen kann, der wird daran sicher seinen Spaß finde.

-Sir Otto-

 

Gobatschow

Written by: Gobatschow

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